Moalboal (Cebu) – Abenteuer und Natur pur auf den Philippinen


Cebu, die „Königin des Südens“, bietet euch eine unvergleichliche Mischung aus atemberaubender Natur, spannenden Abenteuern und kulturellen Erlebnissen. Aufgrund ihrer Größe und der Vielzahl an Sehenswürdigkeiten empfiehlt es sich, ein Auto zu mieten, um die Insel flexibel und bequem zu erkunden. Alternativ könnt ihr auch mit dem Roller unterwegs sein, müsst euch dann aber um Transfers oder Busse kümmern. 

Unser Tipp: Macht Moalboal, eine charmante Küstenstadt im Westen der Insel, zu eurer Basis. Von hier aus könnt ihr viele Highlights der Insel ideal erreichen und gleichzeitig die entspannte Atmosphäre und das vielfältige Angebot an Cafés und Restaurants genießen. 

 

Anreise nach Cebu & Hoteltipp

Wie kommst du nach Cebu?  Von Bohol gelangt ihr schnell und unkompliziert mit der Fähre nach Cebu. Die Überfahrt dauert ca. 4 Stunden und bietet euch die Möglichkeit, die umliegende Inselwelt vom Wasser aus zu bestaunen. Ansonsten hat Cebu aber auch einen internationalen Flughafen und ihr könnt Cebu City super leicht erreichen. 


Hoteltipp:  Wir haben in einem wundervollen Airbnb in Moalboal übernachtet. Das Ferienhaus namens Mango Prima liegt in einer schönen kleinen Wohnanlage. Die Hosts waren super freundlich, und wenn ihr mit Freunden reist, können wir euch diese Unterkunft wärmstens empfehlen (selbstbezahlt!). 

Transport vor Ort: Hier würden wir Euch tatsächlich empfehlen, natürlich nur wenn ihr Euch das zutraut ein Auto zu mieten. Die Strecken auf Cebu sind relativ lang und da ist es im Auto deutlich komfortabler. Es geht sonst aber selbstverständlich auch Roller, Tuk Tuk oder Bus. 


Dein perfektes 3-Tage-Programm in Moalboal und Cebu

Tag 1: Wasserfälle und Strand 

Beginnt euren Tag mit einem Besuch der Mantayupan Waterfalls. Die imposanten Wasserfälle beeindrucken durch ihre Höhe und die malerische Umgebung. Über eine Hängebrücke könnt ihr die verschiedenen Ebenen erkunden – ein Highlight für alle, die gerne fotografieren oder einfach die Natur genießen möchten. 

Tipp: Hier herrscht Schwimmwestenpflicht. Auch wenn bei unserem Besuch niemand kontrolliert hat, mussten wir sie am Eingang dazu mieten. Während der Hochsaison könnten Kontrollen häufiger sein. Das Floß am oberen Wasserfall sorgt für zusätzlichen Spaß – definitiv ein Erlebnis! 

Am Nachmittag könnt ihr den Tag am White Beach ausklingen lassen. Dieser Strand ist zwar touristisch und nicht der sauberste, bietet aber eine fantastische Kulisse für einen entspannten Nachmittag. Besonders der Sonnenuntergang ist hier spektakulär und macht die Atmosphäre unvergesslich. 

Hinweis zur Anfahrt: Der Parkplatz ist einfacher zu finden, als es auf den ersten Blick aussieht. Vertraut (anders als wir ;) eurem Navi, auch wenn der Weg nicht so vertrauenswürdig aussieht. 

Tag 2: Schnorcheln und Osmeña Peak

Nach einem leckeren Frühstück oder einem zweiten Kaffee im Smooth Café startet ihr euren zweiten Tag mit einem Highlight: Schnorcheln mit Sardinenschwärmen. Direkt vom Strand Panagsama in Moalboal könnt ihr ins Wasser gehen und die faszinierende Unterwasserwelt entdecken. Mit etwas Glück begegnet ihr auch Meeresschildkröten und farbenfrohen Fischen.

Tipp: Bewegt euch ein Stück nach links, um den Hauptmassen zu entkommen. In der Nähe der Chili Bar haben wir ein ruhigeres Plätzchen gefunden.

Am Nachmittag steht eine Wanderung zum Osmeña Peak, dem höchsten Punkt von Cebu, auf dem Programm. Die Fahrt dorthin führt euch durch grüne Hügellandschaften und Schotterstraßen. Der kurze Aufstieg wird mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt, die besonders beim Sonnenuntergang beeindruckt.


Tag 3: Canyoning und Relaxen

Der letzte Tag auf Cebu beginnt mit einem echten Abenteuer: Canyoning an den Kawasan Falls. Nach einer aufregenden Zipline zum Einstiegspunkt springt ihr von Felsen, rutscht durch natürliche Wasserrutschen und schwimmt durch türkisfarbenes Wasser.

Unser Erlebnis: Wir haben versehentlich eine private Tour gebucht, was sich als absoluter Glücksfall herausstellte. Unser Guide passte das Tempo an uns an, und wir konnten die Schluchten in Ruhe erkunden. Früh zu starten lohnt sich, da es später sehr voll werden kann.

Am Nachmittag könnt ihr am Lambug Beach entspannen. Dieser weniger touristische Strand hat uns besonders gut gefallen. Perfekt, um die letzten Tage Revue passieren zu lassen.


Praktische Tipps für Moalboal und Cebu

 

  • Beste Reisezeit: Von Dezember bis Mai für trockenes Wetter.
  • Transport: Mietwagen für Flexibilität; Roller für Abenteuerlustige.
  • Packliste: Wasserschuhe, wasserdichte Taschen, Sonnencreme und ein langärmeliges Shirt (für die Wanderung zum Osmeña Peak, wo es kühl werden kann).
  • Essen: Probiert die beliebteset lokale Spezialitäten Lechon (gegrilltes Schwein) 


Fazit

Moalboal bzw. Cebu bieten die perfekte Mischung aus Abenteuer, Natur und Entspannung. Egal, ob ihr euch in die Tiefen türkisfarbener Schluchten wagt, unter Sardinenschwärmen schnorchelt oder den Sonnenuntergang von einem Berggipfel aus bestaunt – hier ist für jeden etwas dabei. Wenn ihr mehr Zeit habt, gibt es noch viele weitere Orte zu entdecken. Cebu hat uns beeindruckt, und wir kommen definitiv wieder!